Freitag, 26. August 2011

herbstzug



Im Spätsommer beginnen die Vögel, die ersten Vorbereitungen für eine erfolgreiche Überwinterung zu treffen. Während die einen ihren Speiseplan umstellen und den Winter im Brutgebiet verbringen, fressen sich die anderen grosse Energiereserven an und begeben sich auf den Zug in den Süden.

Die verschiedenen Arten folgen einem klaren Zeitplan. Der Mauersegler ist die erste Vogelart, die uns verlässt. Bereits Ende Juli/Anfang August bricht er ins afrikanische Winterquartier auf. Von den im Oktober wegziehenden Arten überwintert ein Teil der Individuen auch in unseren Gegend.

Zugvögel, die schon früh in der Saison wegziehen, fliegen nach Afrika und sind meist nachts und einzeln unterwegs. Vogelarten, die erst spät in der Saison in den Süden aufbrechen, reisen nach Südfrankreich, Spanien, Algerien und Marokko. Sie ziehen vielfach tagsüber und in Schwärmen. Die Zugvögel sind bevorzugt bei günstigen Wetterverhältnissen mit Rückenwind und ohne Regen unterwegs. Die Reise in den Süden erfolgt in Etappen und wird immer wieder durch eine mehrtägige Rast unterbrochen.

... "ein Storch verreist selten allein"

Mittwoch, 24. August 2011

vogelflugentschlüsselung

SmartBird ist ein ultraleichtes, aber leistungsstarkes Flugmodell mit einer hervorragenden Aerodynamik und maximaler Agilität. Mit SmartBird ist es Festo gelungen, einen der ältesten Menschheitsträume zu entschlüsseln: den Vogelflug.
 
Der von der Silbermöwe inspirierte, bionische Technologieträger kann von selbst starten, fliegen und landen - ohne zusätzlichen Antrieb. Seine Flügel schlagen dabei nicht nur auf und ab, sondern verdrehen sich gezielt. Dies geschieht durch einen aktiven Gelenktorsionsantrieb, der in Verbindung mit einer komplexen Regelung bisher unerreichte Wirkungsgrade im Flugbetrieb realisiert. Damit gelingt Festo erstmals eine energieeffiziente, technische Adaption des natürlichen Vorbilds.
 

Sonntag, 14. August 2011

alternativen

föhnig

Foehnig - Was bedeutet das?

In den Wetterberichten wird immer wieder der Satzbaustein "Föhnig" verwendet. Er findet dann Verwendung, wenn durch eine grundsätzlich anliegende Föhnströmung das Wetter einen anderen Charakter erhält als dies von der Wetterlage her zu erwarten wäre. Dabei gilt, dass föhnig den Gesamteindruck beschreibt und nicht zwangsläufig am Beobachtungspunkt schon Föhn(wind) auftritt. In den Nordalpen ist eine Vorföhnwitterung am vorföhnigen Westwind zu beobachten der besonders in den West-Ost gerichteten Tälern auftritt. Durch Druckfall im Alpenvorland wird die Luft aus den Alpen durch die Täler abgesaugt, die ihrerseits als Druckausgleichswind nachströmt und zunächst als seichter Föhn durch die Nord-/Südalpen verbindenden Pässe weht und vielfach auch nur diese Bereiche betrifft, während anderswo noch gemütlich geflogen werden kann.

Eine Föhnströmung ist dann gegeben, wenn ein Druckgefälle zwischen Luv und Lee eines Gebirges anliegt, sei des durch Druckfall durch ein sich näherndes Tief und eine Front oder durch unterschiedlich temperierte Luftmasse in Luv und Lee.

Per Definition ist festgelegt, dass bei
föhniger Witterung Föhn zwar vorhanden ist, am punktuellen Standort des Beobachters selbst aber keine Föhnauswirkungen (Wind, Wärme, Feuchte) festzustellen sind. Im Sommer kann der Föhn auf den Bergen, vom Tal beobachtend, trotz der Taleinwinde zwar sichtbar (Wolken -> Lentis), aber nicht spürbar sein. Es is föhnig. Im Winter hingegen ist durch Nebel/Hochnebel das Tal oftmals dicht bewölkt während auf den Bergen (über der Inversion) der Föhn weht. So herrscht nur auf den Bergen Föhn, während es im Tal nicht nicht einmal föhnig ist.

Anmerkung:
Der Begriff ist selbst per wissenschaftlicher Definition ein sehr schwammiger Begriff der im Flugsport stets subjektiver und äußerst lokaler Wahrnehmung unterworfen ist und oftmals (!) Flugsicherheit suggeriert. Signifikante und für den motorlosen Flugsport gefährliche Südföhnlagen beginnen üblicherweise mit föhniger Witterung, während in den Südalpen der Nordföhn oft sehr schnell sich durchsetzen kann.

Samstag, 13. August 2011

zugerberg - steinhausen - zugi



unglaublich viele leute waren heute am startplatz. ich denke es waren sicherlich zwei bis drei schulen und etliche freiflieger. alle pilgerten sie auf den zugi, da sie wohl der streetparade und dem alltag entfliehen wollten. zudem war's gestern rechtig windig hier oben und es gab sicherlich welche, die den verpassten tag nachholen wollten und desweiteren noch einen flug buchen wollten aufgrund der aussichten für den sonntag. es gab bis weit in den nachmittag hinein ein ausgiebiges parawaiting.

der stefan sagte heute folgendes:

Lage: Die Randhochlage bleibt. In den Ostalpen ist eine windige Okklusion der Spielverderber, in den Westalpen eine neue, nur schwache Warmfront die durchgeht. Dabei ist die Schichtung in den Ostalpen feucht-labil, in den Westalpen wird sie mit der Warmfront langsam wieder stabiler. In den Nordalpen ist der Westwind schon jetzt lebhaft, er nimmt aber kurz etwas ab. In den Südalpen ist er in flugrel. Schichten kaum ein Thema.

Norden: Am Morgen in den Ostalpen noch Durchzug der Okklusion aus der es noch den ein einen Schauer geben kann, speziell vom Inntal ostwärts. Die Bewölkung lockert aber etwas auf und die Sonne scheint, wie schon im Westen, zeitweise. Es bilden sich Cumulus die vom Alpenrhein östl. ab dem späten Vormittag neue Schauer, örtl. auch Gewitter bringen. Am Alpenrandbereich ist mit windgestörten Bedingungen zu rechnen. Inneralpin leicht besser, v.a. unwindiger. In der Schweiz fliegt es noch a weng besser.


die thermik war wohl am freitag zu lange im ausgang und wollte heute noch ein bisschen ausschlafen. plötzlich ging der startböller ab und sodann proppten die tücher in die höhe. ausnahmsweise hielt auch gleich mal den anschluss und konnte die carol doch recht gut verfolgen ...
werni stach voraus. ich dachte jetzt geht er für ein landebier bei licinis zuhause. doch siehe da, er zeigte mir den standard-steinhausener schlauch. "der geht schon ein bissel ab" ;-). zum krönenden abschluss sind alle happy topgelandet.
= super flug heute, klein, aber fein. und als i-tüpferchen kam noch die patrouille suisse vorbei, gefolgt von fippu dem überflieger.

Donnerstag, 11. August 2011

Elemental Freedom

I finally managed to finish my first short movie using a relatively cheap micro four thirds camera - the Lumix G10. I wanted to make a video that would go part way into describing the spiritual & soulful side of Paragliding/Acro Paragliding. I hope I have achieved this.

I honestly have to thanks my fiancee for helping me with some kick ass camera work!! Zebur and I both feature in the movie but we also had to hold the camera whilst we filmed each others helico's, full dynamic stalls, etc. I think our camera work sucked, but hey!

The most important thing for me was to film it on my home site of Bishops Hill in Scotland. Bishop is only around 430m and the above ground height is much less! The scenery is stunning and I hope you like...

Elemental Freedom from Terry Stubbs Jnr on Vimeo.