Freitag, 27. Mai 2011

Korea World Cup 2011-report in 7 mn



http://www.flight-addict.fr/blog/
Format "reportage": j'ai essayé de retranscrire dans ce film un peu de l'esprit "World Cup".

Quelques témoignages & explications sur la course, quelques images en embarqué, & quelques morceaux shootés "lifestyle".
Remerciements tous particuliers à Gin Seok Song pour l'organisation de cet évènement, pour son implication & son soutien hors normes.
A 1 de ces 4.
Jean Mi.

Korean event of the Paragliding World Cup 2011.
"Live format": I tried to capture in this film some of the"World Cup spirit".
Some evidence & explanations about the race, some embedded pictures, and a little bit of "lifestyle"
Special thanks to Gin Seok Song for organizing this event, for his involvement & support.
Ciao,
Jean Mi.

FLARM



Sehen und Gesehen Werden!

Text: Gerhard Peter
Lasst uns einmal über den Zaun schauen und sehen was unsere Fliegerkameraden von der Motor- und Segelflugfraktion für die Sicherheit tun. Zusammenstöße in der Luft sind gerade bei Segelfliegern weltweit ein Problem. Es gilt der Grundsatz „See and Avoid“, aber meist kollidiert man mit dem Flugzeug dass man nicht sieht. Geschätzt gibt es ca. 20 Zusammenstöße in der General Aviation weltweit pro Jahr. Das klingt nicht sehr viel, ist aber oft mit Todesfällen verbunden und daher ein relevantes Flugsicherheitsthema.

Die großen Airliner sind seit Jahren mit TCAS (Terminal Collision Avoidance System) ausgestattet, um Kollisionen zu vermeiden. TCAS wäre für Segelflugzeuge und Luftsportgeräte zu aufwändig und teuer. Aus diesem Grund haben 2004 drei engagierte Segelflieger aus der Schweiz ein günstiges und relativ kleines System erfunden das Abhilfe schafft. Urs Rothacher (Elektroingenieur), Andrea Schlapbach (dipl. natw. ETH) und Urban Mäder (Elektroingenieur) erhielten viele Preise und Auszeichnungen und vor allem viel Unterstützung von Schweizer Segelflugvereinen und den Behörden. Unzählige Arbeitsstunden, mehrere tausend dokumentierte Flugstunden und eine große finanzielle Anstrengungen führten schließlich zu Serienreife von FLARM.
FLARM ist ein Kollisionswarngerät für Kleinflugzeuge, das mittlerweile weltweit im Einsatz ist und starke Beachtung und Verbreitung erfährt.

Es ist etwa so groß wie eine Zigarettenschachtel, braucht wenig Strom und basiert auf einem GPS Gerät mit Funkmodul. Ein Sender strahlt die Position des Gerätes im Nahbereich (2-3km) ab, die wiederum können von anderen FLARM Geräten empfangen und verarbeitet werden. Die Datenübermittlung findet auf einer Funkfrequenz (in Europa 868,2 und 868,4 MHz) statt.
Die vom FLARM-Gerät bereitgestellten Daten können neben den reinen Kollisionswarnungen auch weitere Warnungen und Segelflugrelevante taktische Informationen beinhalten. Außerdem können diese in kompatible Moving-Map-Geräte eingespielt werden und dort zur Anzeige von Flugzeugwarnungen verwendet werden. Möglich ist dies zurzeit mit den graphischen Displays von Butterfly Avionics und LX Navigation und den meisten Moving-Map-Programmen XCSoar, GPS_Log, Sky-Map, SeeyouMobile, pocket*Strepla, Winpilot, Flymap und Skymap.

Außer vor anderen, mit FLARM ausgerüsteten, Flugzeugen warnt das Gerät auch vor festen Hindernissen wie Sendemasten und Seilbahnen sowie anderen offiziell bekannten Luftfahrthindernissen. Zu diesem Zweck ist eine Datenbank im Gerät integriert.
FLARM Geräte sind, vor allem bei im Alpenraum eingesetzten Segelflugzeugen, stark verbreitet. Auch im Flachland werden immer mehr Segelflugzeuge, Motorsegler, Motorflugzeuge, Hubschrauber und Ultraleichtflugzeuge mit FLARM ausgerüstet. Laut Hersteller sind Ende 2010 alleine in Europa über 14.800 Geräte im Einsatz, davon in Deutschland etwas über 8.000. 71% dieser Geräte stammen von FLARM direkt, die restlichen von Dritten, welche in Lizenz kompatible Geräte herstellen.

Neben dem Original-FLARM gibt es noch einige weitere kompatible Produkte von anderen Herstellern. Die verschiedenen Produkte sind alle auf demselben FLARM-Kernmodul aufgebaut, um eine maximale Kompatibilität zwischen den Geräten sicherzustellen.
In Zusammenarbeit mit FLARM hat die Firma Flytec AG, zu der auch die Bräuniger GmbH gehört, eine raffinierte Lösung entwickelt. Ihre populärsten Multifunktions-Geräte für Drachen- und Gleitschirm Piloten, das COMPETINO+ und das COMPEO+, und die Modelle 6020 und 6030, von Flytech, können mit einem sogenannten „Passiv-FLARM“ ausgestattet werden. Es handelt sich um einen FLARM-Transponder.
Während ein komplettes FLARM - Gerät immerhin ca. 1.000 € kostet, ist der neue FLARM-Transponder als Option in einem Neugerät für 70 € und als Nachrüstsatz für 110.- € zu haben. Die Nachrüstung wird von Flytec/Bräuniger vorgenommen.

Der FLARM-Transponder verursacht einen ca.30 % erhöhten Stromverbrauch des Gerätes, kann aber ausgeschaltet werden. Drachen sowie auch Gleitschirme werden in der Stufe 7 der FLARM Klassifizierung dargestellt. Das beinhaltet Fluggeräte, die ihre Richtung jederzeit ändern können. Mehr dazu direkt auf der FLARM Website.

Angesichts der sicherheitsrelevanten Bedeutung des Moduls, wurde diese FLARM -Weiterentwicklung vom Schweizerischen Hängegleiterverband SHV und von der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega finanziell unterstützt. Zudem verzichten die beiden Entwicklerfirmen FLARM und Flytec AG darauf, die restlichen Entwicklungs- und Herstellungskosten vollständig auf den Gerätepreis zu übertragen. Dies in der Hoffnung, dass der FLARM-Transponder unter den Drachen und Gleitschirme die gleiche Verbreitung findet, wie das FLARM - Vollgerät bei Flugzeugen und Helikoptern. Somit steht nun allen Piloten eine äußerst wichtige Sicherheitsoption zu einem attraktiven Preis zur Verfügung. Für alle Piloten, die in stark frequentieren Lufträumen fliegen, eine gute Option.

Alle paar Jahre müssen sämtliche FLARM-Geräte zwingend eine kostenlose Software Aktualisierung durchführen. Dies betrifft auch das eingebaute FLARM Modul in den Geräten IQ-Compeo+/IQ-Competino+. Diese Aktualisierung ist notwendig, damit der Pilot von anderen, in Flugzeugen und Helikoptern eingebauten FLARM - Geräten mit Version 5 sicher erkannt werden. Man kann jetzt kostenlos die Firmware auf Version 5 vor dem nächsten Flug aktualisieren. Eine Anleitung zum Updaten auf die neue FLARM Firmware Version 5 findet man unter www.brauniger.com sowie unter der Flytec Website www.flytec.ch/news.htm.

Es muss jedoch jedem klar sein, dass es sich hier um ein passives System handelt. Der Gleitschirm-/Drachenflieger bekommt nur die Anzahl der aktiven FLARM Geräte im Wirkungsbereich angezeigt. Der Segel-/Motorflieger mit einem Standard FLARM Gerät bekommt eine genaue Peilung und kann somit entsprechend reagieren.

Bleibt zu hoffen, dass andere Hersteller dem Beispiel folgen und eine FLARM Variante ihrer Geräte anbieten. Ob und wie sinnvoll das Gerät in einem stark besuchten Thermikbart, oder aber auf klassischen „Gleitschirmautobahnen“, wie dem Pinzgau, ist, bleibt jedem selbst überlassen. Schaden kann es sicher nicht und wer technikverliebt und interessiert ist, der hat mit Sicherheit an Sicherheit im Luftraum gewonnen.
Nichts desto trotz: „See and Avoid“ oder auf gut Deutsch, „Augen auf bei der Fliegerei“ sind und bleiben die Maxime für ein kollisionsfreies Fliegen. Mehr Infos unter www.flarm.com, www.flytec.ch und www.brauniger.com.

Sonntag, 22. Mai 2011

pwc korea end









joran


Der Joran ist ein stürmischer, kalter Nordwest-Wind, der vom südlichen Jura her über den Genfersee, den Neuenburgersee und den Bielersee bläst.

Es handelt sich um einen schwer vorhersehbaren Wind, der heftig auf die Seen niedergehen kann. Vorzeichen für den Joran sind große, schwarze Cumulus-Wolken über dem Jura. Typischerweise beginnt er mit schweren Böen aus wechselnder Richtung, bevor er sich nach einer gewissen Zeit bei drei bis sechs Beaufort aus Nordwest verstetigt und schließlich über dem französischen Ufer des Genfersees abklingt. Er kommt in erster Linie in stürmischen Wetterlagen und bei vorbeiziehenden Störungen vor und geht einher mit Temperaturstürzen.

Samstag, 14. Mai 2011

Solar Impulse landet nach 13 Stunden Flug



Nach einem ruhigen Flug erreichte die Solar Impulse ihr Ziel. Auf dem Weg von Payerne nach Brüssel hatte das Schweizer Solarflugzeug auch nur kleinere Probleme zu bewältigen.

Das Schweizer Solarflugzeug Solar Impulse hat seinen ersten internationalen Flug erfolgreich absolviert. In 13 Stunden flog Pilot André Borschberg vom waadtländischen Payerne in die belgische Hauptstadt Brüssel.

Die Landung war von vielen Schaulustigen und geladenen Gästen direkt vor Ort verfolgt worden. Sie hatten sich trotz relativ später Stunde am Flughafen von Brüssel eingefunden. Das grösste Problem stellte sich der Solar Impulse dann auch kurz davor. Teils wechselhafte und starke Wind verzögerten die Landun.

Grosses Interesse

Bereits während des Tages hatten sich Interessierte über den Internetdienst Twitter sowie in verschiedenen Blogs über den Flug informiert und ihre Erlebnisse ausgetauscht. «André ist gerade über unser Haus geflogen», war da zu lesen, oder auch: «Habt ihr toll gemacht».

Borschberg zeigte sich während des ganzen Fluges in live geführten Interviews immer wieder begeistert. Alles klappe gut, auch mit der Verpflegung. In der letzten Stunde vor der Landung wurde er von einem Helikopter begleitet, in dem sich auch der belgische Kronprinz Philipp befand.

Piccard erleichtert

Flugpionier Bertrand Piccard zeigte sich erleichtert: «Mein grösster Albtraum in den letzten Monaten war, dass Politiker und Wirtschaftsvertreter das Flugzeug während der Grünen Woche in Brüssel anschauen kommen wollen, der Hangar aber leer ist, weil wir aus technischen Gründen nicht fliegen konnten», sagte Piccard im firmeneigenen Internet-Fernsehen.

Der Waadtländer betonte die Symbolkraft des Fluges. Das Wunschdenken sei vorbei, mit Solar Impulse sei ein praktisches Projekt vorhanden, mit dem für erneuerbare Energien geworben werden könne.

Piccard sprach von einem «historischen Moment». Ein Solarflugzeug sei ohne Luftverschmutzung geflogen und ohne Lärm auf einem normalen Passagierflughafen gelandet.

Herausforderung für die Lotsen

Für die belgische Flugsicherungsbehörde Belgocontrol war die Ankunft der Solar Impulse auf dem Brüsseler Flughafen aber auch eine «nie dagewesene» Herausforderung. Das Solarflugzeug verhalte sich im Luftraum «wie ein Fussgänger auf der Autobahnumfahrung von Brüssel», hiess es bei Belgocontrol.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von rund 70 Stundenkilometer integriere sich Solar Impulse nur schwer in den Luftraum, in dem die anderen Flugzeuge mit einer zehn Mal höheren Geschwindigkeit unterwegs seien.

Um die Hauptankunftszeit der Passagierflugzeuge auf dem Flughafen nicht zu stark zu beeinträchtigen, war die Landung von Beginn weg auf die Zeit nach 21 Uhr geplant. Im Flugplan waren deshalb mindestens zwei Warteschlaufen vorgesehen.

Zudem musste Solar Impulse einen besonders grossen Sicherheitsabstand zu den anderen Flugzeugen einhalten. Er entspricht dem dreifachen Abstand, der normalerweise angewandt wird, da das leichte Solarflugzeug besonders sensibel auf Turbulenzen reagiert, die von den anderen Flugzeugen ausgehen.

Verspäteter Start

Das nur mit Sonnenenergie betriebene Flugzeug war am Freitagmorgen um 8.40 Uhr vom Flugplatz Payerne aus zu seinem ersten internationalen Flug aufgebrochen. Der für 6 Uhr vorgesehene Start hatte sich wegen Nebels verzögert.

Gegen 10.30 Uhr verliess das Flugzeug die Schweiz. Während sechs Stunden überflog es Frankreich, später Luxemburg. Ab 17.30 Uhr befand es sich dann über belgischem Boden. Ab 19.30 Uhr begann der «langsame Anflug auf Brüssel», der letztlich rund zwei Stunden dauerte. Insgesamt betrug die Flugdauer von der Schweiz nach Belgien genau 13 Stunden.

Rund die Hälfte, nämlich sechs Stunden, hatte letzten September der erste Testflug der Solar Impulse quer durch die Schweiz gedauert. Er führte von Payerne nach Zürich, wo das Solarflugzeug das erste Mal auf einem Passagierflughafen landete.

Das Solarflugzeug hat eine Spannweite von 63,4 Meter und wiegt lediglich 1600 Kilogramm. Auf der Oberfläche der Flügel sind 12'000 Solarzellen eingelassen, welche die nötige Energie produzieren. Sie versorgen die vier Elektromotoren.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Einladung zur exklusiven Filmvorführung

FLUGSCHULE IKARUS UND CHICKENSTYLE PRÄSENTIEREN:
MOUNT INFINITY
EINE PRODUKTION VON FILMFORMAT



Donnerstag, 9. Juni 2011
Im Kunsthaus, Interlaken

Programm
19.30 Uhr Filmvorführung
20.15 Uhr Apéro
21.30 Uhr Ende

Anmeldung (begrenzte Platzanzahl):
www.chickenstyle.ch unter News

Zum Film
Das Gleitschirm Akrobatikmanöver ‚Infinity Tumbling’ zu erlernen war eine der grössten Herausforderungen im Leben von Judith Zweifel. Zwei Jahre lang war die Gleitschirmpilotin auf ihrer Expedition ‚Mount Infinity’ unterwegs. Filmformat hat sie dabei begleitet und alle ihre Hochs und Tiefs, Schlüsselstellen und Stolpersteine miterlebt bzw. mitgefilmt. Der Film zeigt Judiths persönlicher Weg zum Ziel auf und macht ihn für den Zuschauer erlebbar.

Dienstag, 10. Mai 2011

more massive flights, world records!


http://www.flyozone.com/paragliders/en/news/headlines/18545

If this spring is any indication, we might be in for quite a summer of XC flying in the Alps!

Last week, during another bout of brilliant spring conditions, Luc Armant, David Dagault, and Nicole Fedele all had splendid flights on their Ozone wings.

Luc and Dav, our designers, were ostensibly “working” when on Friday they launched from Col de Bleyne (near the Ozone office) and, not forgetting their passports, flew 339 and 325kms respectively. For the retrieve, Dav managed the same trick he pulled in 2009 when he flew 333kms with the BBHPP and then caught an EasyJet flight home the next morning

Click to see Luc’s Tracklog, and also Dav’s. As far as we know, Luc’s 339kms is now currently the longest flight that has been declared in the Alps.

The same day, Italian pilot Nicole Fedele flew an amazing 208km in the Italian Alps with her R10.2. Nicole has submitted this flight to the FAI for two world records: Women’s Distance For an Out and Return Flight, and Women’s Speed over a 200km Out and Return Flight. We hope her records are ratified, as she clearly deserves the recognition for such an amazing job. Nicole’s tracklog can be seen here.

Also, Arduino Persello set a new world record out and return flight with his 267km out and return in Italy. Excellent work Arduino! See his tracklog here. Arduino’s flight will hopefully stand alongside Nicole’s in the record books.

The fact that these incredible new distance flights are being made on Ozone Mantra R series wings is something that we’re very proud of, but to us it mainly highlights the fact that we’re nowhere near the limits of paraglider performance! Dav and Luc both agreed that this was almost an average day, and that 400kms in the Alps is probably already possible. We’re excited to see what the future will bring!

Cheers from all the Team, we wish you many safe and happy flights this summer!

Chill Out Fluglehrer Beni Kälin ging auf Strecke...


Beni's Originalkommentar direkt nach seiner Landung: "Weiss nicht genau wo ich bin, aber hier sprechen sie nur italienisch..."

Beni startet mit dem neuen Sigma 8 und seinem Lightness vom Niesen und überquert den Alpenhauptkamm - in Zermatt ist er auf 4800 Meter gestiegen und schliesslich in der Nähe von Domodossola gelandet...

Beni zu seinem Flug: "Habe viel erlebt, nur keinen Klapper - man spührt den Sigma 8 sehr gut auch in ganz turbulenter Luft."


Chill Out: erleben, erfahren.

Sonntag, 1. Mai 2011

First Czech 200km FAI Fanas

Rolf von Arx ...
Sehenswertes Video von Milan, eines tschechischen Piloten, welcher einen Film vom Kosterdreieck gemacht hat. Am eindrücklichsten finde ich die Darstellung des Einflugs von der Surselva ins Glarnerland. Das ist die Stelle nach den Untertiteln "there is the way" "trough the main ridge". Kriege heute noch Gänsehaut, wenn ich an diesen Moment zurückdenke. Ein Moment, in dem die Zeit und der Raum zusammenfliesst. Yes :-)


"Hammer tag" 19. 4. 2011. First pilot in Czech paragliding history flew over 200km FAI. Jindra Fikar on Axis Venus II reached 203km FAI, closely followed by Petr Kostrhun with 227km FAI. I landed 10km before Fanas with 196km FAI.