Sonntag, 12. Februar 2012

Sackfluggefahr bei Saukälte

Wir möchten alle Gleitschirmpiloten, die trotz der derzeitigen Kältewelle nicht auf’s Fliegen verzichten wollen, auf die erhöhte Sackfluggefahr bei tiefen Temperaturen hinweisen. In der Vergangenheit gab es diesbezügliche Probleme vor allem beim Windenschlepp. Die hohe Dichte und Zähigkeit der extrem kalten Luft hat durch ihren erhöhten Widerstand Einfluss auf Geschwindigkeit (wird reduziert) und Anstellwinkel (wird erhöht) des Fluggerätes. 
Besonders Piloten, die an der Winde starten, sollten sich darüber bewusst sein, dass die niedrigen Temperaturen ihr Fluggerät in der Steigphase am Seil näher an die Sackfluggrenze bringen. Deshalb ist der „Sicherheitsstart“ besonders wichtig und die Verwendung einer Winden-Schlepphilfe unbedingt empfehlenswert.
Grundsätzlich sind auch alle Flugmanöver, bei welchen der Gleitschirm aus hohen Anstellwinkeln zurückkehren muss (z.B. B-Stall, Ohrenanlegen) bei tiefen Temperaturen mit erhöhter Sackfluggefahr verbunden. Der Gleitschirm kann auch anders als normal auf Störungen reagieren, z.B. mit einer deutliche Sackflugphase nach frontalen Einklappern. 

Vereinzelt war auch von Problemen beim Hangstart berichtet worden. Beim Abflug mit stark angebremsten Schirm oder wenn die Kappe beim Start nicht ganz über den Piloten geführt wird, kann sich die temperaturbedingt höhere Sackflugneigung bemerkbar machen. 

Karl Slezak
Referat Sicherheit und Technik

Mittwoch, 8. Februar 2012

Mittwoch, 25. Januar 2012

Starker Sonnensturm bringt starke Nordlichter


Aurora borealis – Grüner Himmel über Tromsö

(Reuters) Am Himmel über dem nördlichen Skandinavien haben als Folge eines heftigen Sonnensturms Nordlichter den Himmel grün gefärbt. Am besten war die Sicht auf das Naturschauspiel in der Nacht auf Mittwoch. Der Sonnensturm nach einer Sonneneruption am Sonntag ist der stärkste seit 2005. Die Nordlichter sind darum besonders ausgeprägt.

Naturphänomen mit Auswirkungen auf das GPS
Das eindrucksvolle Himmelsfeuerwerk wird durch energiereiche Teilchen des Sonnenwinds hervorgerufen, die in der Ionosphäre Sauerstoff- und andere Atome zum Leuchten anregen. Der Fluss an diesen Teilchen ist bei starker Sonnenfleckenaktivität besonders hoch, und damit sind auch Nordlichter zu solchen Zeiten sehr häufig zu beobachten. Nordlichter beeinflussen die Ausbreitung von Radiowellen. Fluktuationen in der Ionosphäre können zu starken Empfangsstörungen führen. Auch das Global Positioning System (GPS) kann an Genauigkeit einbüssen, da in der Ionosphäre - je nach deren augenblicklichem Zustand - die Signale der für die Positionsbestimmung verwendeten Satelliten mehr oder weniger abgebremst werden. (nach Oliver Morsch, NZZ 16.08.2000)

  

Bilderstrecke: Spektakuläre Polarlichter
Bereits vor einem Jahr waren als Folge heftiger Sonnenstürme im Norden spektakuläre Polarlichter am Nachthimmel zu sehen. Die Nordlichter entstehen durch die Verformung des Erdmagnetfelds während eines Sonnensturms. Die geladenen Teilchen des Sonnenwinds strömen an den Feldlinien entlang zu den Erdpolen, wo sie farbige Lichtbänder oder -bögen hervorrufen. Die Aufnahmen von Dionys Moser stammen vom 21. und 22. 2. aus Tromsö, Norwegen.

Freitag, 20. Januar 2012

für die Saison 2012 sucht GIN in der Schweiz PilotInnen

Für die Saison 2012 sucht GIN in der Schweiz PilotInnen, die gerne fliegen. Dafür stellen wir ein Team zusammen, das mal zusammen, mal jeder für sich, auf Kilometerjagd geht. Wir suchen nicht den besten Piloten, sondern jemanden, der auch Spass an speziellen und innovativen Flügen hat. Damit die Flüge auch weit gehen, offeriert GIN den neuen Teampiloten eine komplette Ausrüstung (Schirm, Gurtzeug usw.) zu deutlich vergünstigten Preisen. Je drei Piloten werden also mit einem Sprint Evo (EN B), dem brandneuen Tribe oder dem Boomerang X ausgestattet.

Interessiert? Dann schick doch deine Bewerbung (Flugkarriere, Ziele im 2012 und deine Motivation, GIN zu fliegen) an:

Liebe Grüsse, Michael Sigel
Aus 2012_01_20

Donnerstag, 5. Januar 2012

lightness

Aus pg blog
Esta silla, de momento, es única y súper exclusiva. Orientada al vuelo de rendimiento, está realizada con el máximo esmero y todos los detalles en construcción, materiales y diseño apuntan a una reducción extrema de peso pero sin descuidar ni un ápice la comodidad, el pilotaje y la funcionalidad. Este “producto” está compuesto por una silla-hamaca con carenado, contenedor de paracaídas / porta instrumento ventral y una mochila súper ligera a juego. El conjunto en total tiene un peso de tan sólo 3 Kg...
http://www.ojovolador.com/es/lee/sillas/lightness/