Mittwoch, 19. Juni 2013

Startverbot während dem "Zürifäscht" 2013

Sehr geehrte Damen und Herren
Das diesjährige „Züri Fäscht“ befindet sich in der Vorbereitung.

Im Namen und Auftrag der Einsatzleitung darf ich Sie höflich auf Folgendes aufmerksam machen:

Wie beim letzten Anlass aus dem Jahr 2010 ergeht aus Sicherheitsgründen ein Startverbot während dem „Züri Fäscht“ vom 5. bis 7. Juli 2013, jeweils von 1200 bis 2200 Uhr, von den Startrampen Uto-Staffel und vom Gebiet Balderen.

Stadt Zürich
Stadtpolizei
Kreischef 3
Telefon +41 44 411 71 17

Besten Dank für die Kenntnisnahme

Dienstag, 18. Juni 2013

Mitteilung vom DHV

Liebe Piloten, die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung(BfU) in Braunschweig hat uns aktuell eine massive Luftraumverletzung eines Gleitschirmpiloten gemeldet. Der Fall wird derzeit als schwere Störung durch die BfU untersucht. 

8. Mai 2013: Ein Verkehrsflugzeug der SWISS befand sich im Anflug auf Zürich-Kloten im deutschen Luftraum, welcher von Skyguide überwacht wird. Das Verkehrsflugzeug flog gemäß Radaraufzeichnung innerhalb des Luftraums C. Ein Gleitschirmpilot befand sich direkt auf Kollissionskurs. Die SWISS passierte den Gleitschirmpiloten in einem Abstand von ca. 100m in einer Flughöhe von 6800 ft. In diesem Bereich beginnt der Luftraum C in 5500 ft. 

Wir bitten Euch alle Piloten in Eurem Umfeld darauf hinzuweisen, die Luftraumsituation vor Ort in vollem Umfang zu beachten. Wie dieser Fall zeigt, können einzelne Piloten durch Fehlverhalten den Flugverkehr extrem gefährden. Unabhängig davon schwächen solche Vorfälle unsere Verhandlungsposition bei den Luftraumplanungen mit der DFS. Es ist außerdem damit zu rechnen, dass eine Ausweitung des gesicherten Luftraums C und D im Bereich der Flughäfen gefordert wird. 

Der DHV setzt sich seit Jahren bei den zuständigen Stellen und dem Verkehrsministerium für möglichst liberale Regelungen ein. So konnten wir erreichen, dass die Lufträume G und E für Drachen- und Gleitschirmpiloten voll nutzbar sind. Das Fehlverhalten eines einzigen Piloten kann diese Bemühungen zu Nichte machen. Wir bitten Euch daher dringend, die Lufträume zu respektieren. 

Björn Klaassen DHV Flugbetrieb