Freitag, 20. Juni 2008

top oder flop?

... gestern mit Hochleister kläglich zweimal versoffen. Speziell im zweiten Anlauf geflucht, wie ein Rohrspatz ;-). Zum Glück hatte ich Werni, der mich wieder ein bissel "motivieren" konnte. Das gab ne Runde "Feier-Abend"-Bier ...

Heute war's eigentlich umgekehrt. Mit dem 1-2er souverän zweimal Top-gelandet, nachdem ich morgens noch schnell, schnell die neue SHV-Nr. aufs Tuch gepappt hab. Danach wurde es ein bisschen windig, wie auch schon gestern abend ... und heute wusste ich nichts Gescheiteres als es doch noch zu probieren. --- mit der Erfahrung wird man klüger :-),

und zu guter Letzt hatte ich sogar noch ein dankbares Taxi vom Marco mit seinem Riesen-Toyota - merci vielmals,
hier noch die Bilder zum heutigen Tag:

als kleine Hommage an den Lokalmatador ...
2008_06_20


Mittwoch, 11. Juni 2008

gewitter

Gestern abend (10. Juni 2008) ging am Albis die Post ab.

Überflutungen nach Unwetter
Gewitter hielt Feuerwehren auf Trab
Die heftigen Regenfälle am Dienstagabend haben in den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Zug, Zürich und Aargau Keller, Garagen und Strassen überflutet. Verletzt wurde niemand. Die Schadenhöhe kann noch nicht beziffert werden.

Die Strassen, die am Dienstagabend gesperrt werden mussten, waren Mittwochmorgen ...
siehe http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2008/06/11/schweiz/ueberflutungen_nach_unwetter

Vorgängig gab's ein spontanes Monatsfliegen vom Zugerberg. Diverse GCRMler und andere Piloten wählten einen "offenen" Starthügel ...
Weitere Fotos von gestern von Silvio auf dem folgenden Albumlink


Sonntag, 8. Juni 2008

Schrot und nicht Schrott

Heute war der Wetterbericht optimistischer als ich es vor Ort erlebte. Erst schaute ich im Rotmoos rein. Vor der Mittagszeit kurvte bereits ein O7 steel auf Kreuzhöhe. Wie ich nachträglich feststellte, war es natürlich ein Kälin ... Von der Meute, die angestürmt kam, konnte einer mit einem Advance Sigma 5 + iMPRESS überhöhen und toplanden. All die anderen Cracks säten über kurz oder lang die Wiesen und Äcker am Hummel.

Über Funk von Sebi hatte ich vom Standort von Räto erfahren. Die Basis am Hummel sank und die Luftfeuchtigkeit nahm zu. Doch ich wollte heute noch den Mentor

in die Luft kriegen. Alsdann fuhr ich nach Studen und sah bereits im Anfahren den Räto am Wagagieren ... Da wir jetzt vier Piloten waren, wurde uns sogar ein Shuttle runtergesandt. Auffahrtskosten Fr. 8.-. Ist doch fair.

Oben instruierte Räto seine Schule, die im Moment pausierte wegen stärkerem Seitenwind aus Ost. Sebi und Domi hatten Premiere als Biplace und Wolf war der Geleitschutz. Nach einer Geländeinspektion packte die Sache dann auch. Guter Start, aus dem Lee raussinken, genügend Ballast dabei (wegem Wind), Soaring überm Golf. Ein paar Fotos geschossen und dann an den Hirsch gewechselt, wo es wie erwartet schön stieg, danach versucht ich an den Hummel zu fliegen, doch über Rüti verliess mich der Mut und ich machte "kehrtum".



Inzwischen waren auch ein paar weitere Piloten gestartet und es gab ein munteres Treiben an der Pyramide. Irgendwie war mir die tiefe Basis und das "Gewülch" verdächtig und tatsächlich begann es zu tröpfeln. Jetzt wollte ich doch den Schirm trocken fliegen vom Vormittag!!! Schnell runterpfeilt in Studen


und im Eilzugstempo die Ware eingepackt. Erster Donner und gleich waren auch die restlichen Flieger am Boden, jetzt wurden die himmlischen Schleusen geöffnet und es regnete wieder mal. Endlich wieder mal ne Abkühlung nach dieser langen Hitzeperiode ;-)

2008_06_08
http://www.xcontest.org/switzerland/en/flights/detail:garmin/8.6.2008/13:32

Donnerstag, 5. Juni 2008

2 in 1 speedsystem

im shop der flugschule entdeckt: ein sensationelles speedsystem bei dem sogar ein notsignal-system integriert ist - also, falls ihr mal im baum hängt, kann laut gegeben werden. achtung bei flügen in der nähe von häfen oder gewässern bei dem das notsignal verwendet werden müsste: verwechslungsgefahr nicht ausgeschlossen!




@bearni ... fliegen macht doof ;-)
danke für den knaller © http://flyaholics.blogspot.com/

... und da es im moment ein bisschen langweilig ist mit dem wetter, können wir ja ein bisschen tunen ;-)

Dienstag, 3. Juni 2008

CO2 und Regen



... heute, Dienstag 03. Juni 2008, nachdem ich mich dann nach einem Mittagsschläfchen doch noch aufraffen konnte nach draussen zu gehen, fuhr ich doch erst mal ein paar Meter. An der nächsten Tankstelle tankte ich gezwungenermassen den so günstigen "Most" (95 Octan wohlverstanden). Dann ging wieder mal die Fahrerei los. Erst drivete (soll fahren heissen) ich nach em Hummel. Kein Bise, dafür zünftig Gewülch, später kam ein bissel Sonne. Na dann, ab die Post, Sandwich und Getränk eingekauft und im Euthal die Windrichtung konsultiert. Resultat: NW - nichts für mich und die eingeborenen Raubvögel driffteten auch gewaltig Richtung Hirsch.
So, was kommt mir Geniales in den Sinn??? Zugi; Fullspeed mit meiner Grosikiste auf den Startplatz. Das ging dieses Mal in persönlicher Rekordzeit via Hütten - Menzingen.
... und wer ist da am Startplatz??? Na klar, der Zugerberg Werni!!! Doch leider ist er bereits wieder am "Einpacken". Morgen reist er in trockenere Gefilde - Spanien - ola mujer ;-)
Der Werni konnte mich dann nach ein bisschen Trockenübung doch noch überzeugen. So startete ich und konnte beim Blasenberg einen schönen Schlauch "drehen".



Kurz getoppt und dann wieder oben eingepop...
Dann wollte ich eigentlich schon einpacken ... hatte ja den Gölfel oben. Doch ich hab ja auch ein First Class GA* - also wiederum gestartet und die "Luft" genutzt vor der 100 prozentigen Feuchtigkeit. Bei der Rigi hinten, sah man, dass es bereits ausleerte. Pilatus war nicht viel besser. So flog ich dann noch ein bisschen rum und machte im Anschluss mit meinem Anflug Inwil ein bisschen unsicher. Irgendwie wurde es schon ein bisschen böig zum Landen. Doch alles lief souverän ab.
Später traf ich noch den Beat "Poison2"



und wir konnten bei einem Bierchen den Tag ausklingen lassen - Allenwinden. Der Name sagt's ;-) Fazit des Tages: viel CO2 ausgestossen, ca. 130km gefahren, ca. 30 min. in der Luft vor dem Niederschlag, jetzt kann's von mir aus regnen bis Ostern ...






*GA - Generalabonnement

Montag, 2. Juni 2008

kleine Abhandlung

Regionale Windsysteme



Der Föhn

Der Föhn ist der warme trockene Fallwind in den Alpen. Auf der Alpennordseite, wenn er von Süden kommt, wird er als Südföhn bezeichnet und auf der Alpensüdseite, wenn er von Norden kommt, als Nordföhn.

Entstehung des Föhns


Der Föhn entsteht, wenn Luft vorm Gebirge (Luv) zum Aufsteigen gezwungen wird. Dabei kühlt sich die Luft trockenadiabatisch, d.h. um 1°C je 100 m ab. Bei der Abkühlung von Luft sinkt die maximale Luftfeuchte. Da die absolute Luftfeuchte aber konstant bleibt, kondensiert das Wasser - es bilden sich Wolken. Die Temperatur, bei der das Wasser kondensiert, wird als Taupunkt bezeichnet und die entsprechende Höhe als Kondensationsniveau. Beim weiteren Aufstieg kühlt sich die Luft aber nur noch um 1/2°C je 100 m ab. Diese Abkühlung wird als feuchtadiabatisch bezeichnet. Wird die Wolke zu "schwer", dann gibt es Niederschläge. Da diese durch das Aufsteigen von Luft entstehen, werden sie Steigungsregen genannt. Am höchsten Punkt des Gebirges überströmt die Luft dieses.

Die Luftmassen sinken wieder ab, dabei erwärmen sie sich zunächst feuchtadiabatisch. Jedoch lösen sich die Wolken schnell auf, da sich die Luft erwärmt und somit die relative Luftfeuchtigkeit unter 100% sinkt. Das flüssige Wasser der Wolken verdunstet also in den gasförmigen Aggregatzustand zurück. Die Luft sinkt weiter ab, dabei erwärmt sie sich weiter - diesmal aber trockenadiabatisch, d.h. um 1°C pro 100 m. Diese vom Gebirge in das Lee abströmende Luft wird als Föhn bezeichnet. Durch die Erwärmung ist der Föhn ein warmer trockener Wind.

Merkmale des Wetters bei Föhn-Einfluss
Charakteristische Merkmale des Wetters bei Föhn sind sturmartige Windgeschwindigkeiten (Föhnsturm), warme Temperaturen, die geringe Luftfeuchtigkeit, klare Luft und die linsenförmigen Wolken.


Die hohen Temperaturen lassen sich mit der Entstehung des Föhns erklären: Beim Aufstieg kühlt sich die Luft um 1/2°C je 100 m ab, aber beim Absinken erwärmt sich die Luft um 1°C je 100 m. Die Erwärmung fällt also doppelt so hoch aus wie die Abkühlung. Die Luftfeuchtigkeit ist niedrig, da sich die Luft im Luv des Gebirges abregnet.

weiterführende Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6hn
http://www.meteoschweiz.admin.ch/web/de/lexikon/f/Foehn.html